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 Einfluß der USA
Von 1916 bis 1924 war die Dominikanische Republik zum ersten Mal von den Amerikanern besetzt.
Diese bauten eine Infrastruktur auf. Vor allem im Straßenbau und medizinischen Einrichtungen wurde investiert. Das Land war näher geworden, viele Produkte wurden aus den USA eingeführt. Auch Wörter, wie Baseball zum Beispiel wurden übernommen. Der Baseball machte dem Hahnenkampf Konkurrenz. Neben dem Merengue wurde die amerikanische Musik populär. Während der zweiten Besetzung der USA im Jahre 1965 wurde den Dominikanern die Abhängigkeit von den USA bewußt und brachte das Gefühl der absoluten Unterlegenheit. Die USA nahmen sehr starken Einfluß durch die mehrmalige Präsenz und es besteht ein andauernder Einfluss, heute noch. Diese kleine Insel direkt vor der Haustür wird wirtschaftlich und kulturell von den Amerikanern beeinflusst. Die erste Invasion war sehr stark und unbarmherzig. Heute leben mehr als 10% der Dominikaner in den USA, die sogenannten Dominican Yorks. Es wird hart gearbeitet, aber man lebt gut. Auch diese haben einen Anteil daran, dass Musik, Tanz, Sprache, Konsumverhalten, bis zu Freundschaften und Liebeverhalten in die Dominikanische Republik eingeführt wurde. Es heißt, es ist einfach alles moderner geworden. Das Kabelfernsehen, der amerikanische Weg des Lebens – „American way of life“ – findet sich fast in jedem Wohnzimmer des Dominikaners. Eindrücke, Novellen, nichts hat etwas mit der sozialen Wirklichkeit zu tun. Americanos, Gringos „ó de los paises“ haben keinen schlechten Nachgeschmack mehr, sondern sind eher chic. Bis hin zu den Zigarettenmarken werden amerikanische Marken konsumiert. Laut Frank Moya Pons ist dieser Enthusiasmus ohne Kritik mit dem der Tainos gleichzusetzen: Die Tainos tauschten bei der Ankunft der ersten Spanier Gold gegen Glasperlen!
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 Einkommen
Zwischen 1925 und 1930 lebten in der Dominikanischen Republik um die 1,2 Millionen Menschen. 80% davon lebten auf dem Lande und nur 20% in den Städten. Das Land lebte von der Landwirtschaft.
Als 1929 Truijllo an die Macht kam, waren die Hauptprodukte Zucker, Kaffee und Kakao. Trujillo brachte bis 1935 große Ländereien in seinen Besitz, was den Rückgang der Landbevölkerung und einen Zuzug in die Städte verursachte. Um seine Monopolstellung zu festigen, enteignete er, brachte die Landbevölkerung um und sperrte sie ein, um so an die Ländereien heranzukommen. Dann ließ er die Landbevölkerung mit minimalen Löhnen, teilweise wie zu Zeiten der Sklaverei auf ihren eigenen - enteigneten - Feldern für ihn arbeiten. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges hatte Trujillo das Monopol auf allen wichtigen Ländereien des Landes. Über mehrere Jahrzehnte konnte er dieses Monopol festigen. Zwischen 1955 und 1959 gab es einen rapiden und sehr starken Produktionsrückgang der Landwirtschaftlichen Erzeugnissen bei gleichzeitigem Wachstum der Bevölkerung. Diese wuchs um fast 70% an. 1959 wurde weniger Milch, Eier, Kochbananen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Erbsen als 1950 angebaut und erwirtschaftet. Trujillo rief riesige Ländereien (Fincas) ins Leben auf welchen die Arbeiter wie Sklaven gehalten wurden. Vor allem in Nagua, Jima und Bonao wo riesige Fincas zum Reisanbau genutzt wurden. Trotz allem geriet Trujillos Regierung in eine starke Krise. Durch Ansiedlung auch von ausländischen Siedlern und Umsiedlung der Stadtbevölkerung wieder aufs Land, versuchte er den Rückgang der Produktion aufzufangen, was aber nicht gelang.
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 Einnahmequellen
Die Haupteinnahmequellen des Landes ist der Tourismus. Das war nicht immer so. Anfang des 20. Jahrhunderts war es noch die Landwirtschaft.
Landwirtschaftliche Produkte sind Reis, Kakao, Kaffee, Mais, Zuckerrohr, Erdnuß, Kochbananen, Kokosnüsse, Tabak, Schweine, Ziegen, Rinder und verschiedene Fischsorten (Carite, Colorado, Jurel, Mero, Tiburon).
Zwischen 1925 und 1930 lebten in der Dominikanischen Republik um die 1,2 Millionen Menschen. 80% davon lebten auf dem Lande und nur 20% in den Städten. Das Land lebte von der Landwirtschaft. Als 1929 Truijllo an die Macht kam, waren die Hauptprodukte Zucker, Kaffee und Kakao. Trujillo brachte bis 1935 große Ländereien in seinen Besitz, was den Rückgang der Landbevölkerung und einen Zuzug in die Städte verursachte. Um seine Monopolstellung zu festigen, enteignete er, brachte die Landbevölkerung um und sperrte sie ein, um so an die Ländereien heranzukommen. Dann ließ er die Landbevölkerung mit minimalen Löhnen, teilweise wie zu Zeiten der Sklaverei auf ihren eigenen - enteigneten - Feldern für ihn arbeiten. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges hatte Trujillo das Monopol auf allen wichtigen Ländereien des Landes. Über mehrere Jahrzehnte konnte er dieses Monopol festigen. Zwischen 1955 und 1959 gab es einen rapiden und sehr starken Produktionsrückgang der Landwirtschaftlichen Erzeugnissen bei gleichzeitigem Wachstum der Bevölkerung. Diese wuchs um fast 70% an. 1959 wurde weniger Milch, Eier, Kochbananen, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Erbsen als 1950 angebaut und erwirtschaftet. Trujillo rief riesige Ländereien (Fincas) ins Leben auf welchen die Arbeiter wie Sklaven gehalten wurden. Vor allem in Nagua, Jima und Bonao wo riesige Fincas zum Reisanbau genutzt wurden. Trotz allem geriet Trujillos Regierung in eine starke Krise. Durch Ansiedlung auch von ausländischen Siedlern und Umsiedlung der Stadtbevölkerung wieder aufs Land, versuchte er den Rückgang der Produktion aufzufangen, was aber nicht gelang.
Heute lebt die Dominikanische Republik vom Tourismus und nicht mehr von der Landwirtschaft. Vieles wird angebaut und man bekommt eigentlich fast alles, was man aus Europa kennt. Zur Selbstversorgung langt es aber hier nicht mehr. Reis, das Grundnahrungsmittel schlechthin, wird bereits seit Jahren eingeführt.
Nach den Einnahmen aus der Tourismusindustrie kommen an zweiter Stelle die Einnahmen aus den Freihandelszonen, den sogenannten “Zona Francas”. Diese Industriegebiete befinden sich hauptsächlich in den Ballungsgebieten von Santo Domingo, San Pedro de Macorix, La Vega, Santiago und Puerto Plata. Mittlerweile werden vereinzelt Freihandelszonen auch in ländlichen Gebieten gebaut, um die Landflucht aufzuhalten. In den Freihandelszonen können sich ausländische Unternehmen ansiedeln, um ihre Ware zu produzieren. Vor allem Kleidung, Schuhe, Farben und Metalle werden in diesen verarbeitet. Die Menschen die in diesen arbeiten, verdienen den Mindestlohn, welchen 1.785 Peso im Monat beträgt. Die Ware die produziert wird, muß zu 80% ausgeführt werden. Nur 20% dürfen auf den einheimischen Märkten verkauft werden.
An dritter Stelle der Einnahmen hier in der Dominikanischen Republik liegen die “Domincan Yorks”. Das sind die Dominikaner welche in den Vereinigten Staaten von Amerika und Puerto Rico leben. Die Überweisungen dieser hier zu ihren Angehörigen ist eine wichtige Devisenquelle des Staates und für die Angehörigen teilweise der rettende Strohhalm.
Erst nach diesen drei großen Einnahmequellen (Tourismus, Freihandelszonen, Domincan Yorks) folgt der Export von Zigarren und Früchten.
Die Bevölkerung die keine Schulbildung genießen konnte, verdient sich ihren Lebensunterhalt durch Gelegenheitsarbeiten. Die offizielle Arbeitslosenquote liegt bei 14,3%. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist sie rückläufig. Dies sagt aber nichts aus, da alle die Gelegenheitsarbeiter nicht zählbar sind.
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 Essen & Trinken
Die dominikanische Küche ist international geprägt, besonders deshalb, weil die vielen Völker sie nachhaltig beeinflusst haben. So sind afrikanische und europäische Einflüsse, besonders stark aus Spanien und Frankreich, zusammengekommen, und dadurch hat sich die “Comida Criola” entwickelt.
Die Dominikaner lieben es, reichlich zu essen und zu trinken, wenn das Einkommen es erlaubt. Die Bevölkerung verköstigt sich gerne variabel und kalorienreich. Die Grundlage sind in der Regel: Reis, Bohnen, Salat und Fleisch (Rind, Schwein und Huhn). Dies ist dann die “Bandera dominicana”. Die dominikanische Küche ist sehr abwechslungsreich und es gibt für festliche Anlässe ganz bestimmte Gerichte.
Unzählige, meist saubere, Verkaufsstände an der Strasse bieten gute Imbissmöglichkeiten. Neben Gebackenem auch leckere, gepresste Fruchtsäfte, Kokosmilch und brauner Zuckerrohrsaft werden überall angeboten. Nicht jeder Besucher “traut sich” an diesen Ständen etwas zu probieren. Eine Faustregel sagt: Je mehr an so einem Stand los ist, um so geniessbarer ist das zubereitete Essen.
Als einheimische Getränke kann man drei nennen: Rum, Bier und Fruchtsäfte. Wein wird zwar im Südwesten bei Neiba angebaut, die Weinproduktion ist so minimal, dass es sich kaum lohnt sie zu erwähnen.
Wenn sie durch die Dominikanische Republik reisen, werden ihnen mehrere Bezeichnungen für Restaurants auffallen:
Restaurante Creolo ist ein einheimisches Restaurant mit einfacher Küche und meist günstigen Preisen Parada ist eine einheimische Raststätte Freiduras sind Garküchen oder Verkaufsbuden, die fritierte Teigwaren mit Gemüse, Maniok oder Kochbananen anbieten. Pica Pollo verkauft Brathühnchen Heladeria ist ein Eiscafé oder eine Eisdiele Cafeterias bieten Kleinigkeiten an und allem Bier und Rum Cervecentros sind Bars, in denen man sich auch tagsüber schon zum Domino spielen und Trinken trifft.
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 Ethnische Gruppen
Von den Taínos ist teilweise die Kultur, Gewohnheiten und Religion übernommen worden.
Während der Indo-Hispánico-Epoche von 1492-1520: Rassenkreuzungs-Mestizen, Aufstände, Sklaventum (Encomiendas), Religion (Katholizismus) auch Sklaventums, Kultur und Bräuche.
Übernahme aus jeder Kultur: Handwerkskunst, Wörter, Bräuche, Nahrung, eingeführte Tiere, Religion, Zuckerrohr (Trapiche).
Die Übernahmen der Einwanderer: - Nordamerikanische Methodisten in Santo Domingo, Samaná, Santiago, Puerto Plata: Landwirtschaft, Politik, Erziehung, Gesundheit - Europäische Juden im Osten, Santo Domingo: Politik, Finanzen, Literatur, Sozialwesen, Geld - Kanaren oder Insulaner in Bani: Geschäfte, Politik, intellektuelles Leben, Landwirtschaft - Von den Halbinseln in Santiago, La Vega, San Pedro, Puerto Plata: Geschäfte, Politik, Wirtschaft - Von den Kubanern und Puerto Ricanern in Puerto Plata: Intellektuelle Lebensweise, Modernisierung im Bereich Zucker, Landwirtschaft, etc. - Von den Haitianer, überall: Zuckerrohr - Von den Britischen Inseln: Holländer, Dänen in Puerto Plata: Kunsthandwerk, Händler, Arbeiter, Schreiner - Araber in Santiago und Santo Domingo: Geschäfte - Italiener in Santiago: Geschäfte, Industrie, Kultur, Landwirtschaft - Chinesen in Santiago: Wäschereien, Restaurants - Japaner in Constanza: Landwirtschaft - Deutsche, überall: Handel, Industrie, Dienstleistung, Eisenbahn - Nordamerikaner, überall: Handel, Industrie, Dienstleistung - Franzosen: Telégrafo, Seilbahn - Belgier: Eisenbahn - Schotten: Eisenbahn - Südamerikaner: Wirtschaft
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