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Buckelwale

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Buckelwal

Jedes Jahr im Dezember erscheinen die Buckelwale in der Karibik. Immer im Winter kehren sie dorthin zurück wo sie gezeugt und geboren wurden., um sich selber zu paaren oder zu kalben. Fast 1000 Wale besuchen die Bucht von Samaná. In der Hauptsaison Ende Januar und Februar trifft man fast 200 Tiere in der Bucht.

Die Buckewale sind Warnblüter, sie gehören als luftatmende Säuger zur Gruppe der Groß-Wale. Im Durchschnitt erreichen sie Längen von 12 – 15 Metren und ein Gewicht zwischen 30 und 40 Tonnen. Einige werden sogar bis zu 16 Metern lang und erreichen dann ein Gewicht bis zu 65 Tonnen. Dieses Gewicht entspricht fast 850 Menschen.

Aber die Buckelwale sind noch nicht die größten ihrer Gruppe. Blauwale erreichen fast 31 Meter Länge und 160 Tonnen. Die Buckelwale gehören proportional aber zu den robustesten.

Erwachsene Wale sind überwiegend schwarz oder dunkelgrau mit weißen Flecken der unterschiedlichsten Formen und Größen an der Unterseite von Schwanz, Brustflosse und Bauch. Die Kälber sind hellgrau.

Der Körper ist stromlinienförmig, die Haut ist weich, fast haarlos; Die Ohren stehen nicht vor und die Zitzen und Genitalien sind in Hautfalten verborgen. In Vorbereitung eines Tauchgängen krümmt der Wal den Rücken zu einem Buckel, daher hat er seinen Namen.

Der Kopf erscheint bei der Draufsicht breit und rund, ist aber im Profil schlank, fast krokodilhaft. Knoten werden die Höcker in der Größe von Pampelmusen genannt, welche an der Hautoberfläche des Kiefers sitzen. Sie sind sensible Nervenzentren. Buckelwale haben zwei Blaslöcher, andere Arten dagegen nur eins. Die “Nase” ist zum Tauchen verschlossen und zum Atmen durch Muskelkontraktion geöffnet. Die Blaslöcher müssen zum Atmen über der Wasseroberfläche sein, empfindliche Nervenenden signalisieren, wann es sicher ist. Die Nasengänge sind von den Rachengängen getrennt. Sonst würde beim Fressen Wasser in die Lungen dringen.

Buckelwale sehen relativ gut unter Wasser und auch an der Luft. In der Dunkelheit der Tiefe sammeln die großen Pupillen ein Maximum an Licht, bei Helligkeit verengen sie sich zu Schlitzen. Wale produzieren keine Tränen, doch eine ölige Substanz schützt das Auge vor Irritationen durch das Seewasser. Auch haben Buckelwale ein sehr gutes Gehör, obwohl die Ohren einfach 6 mm breite Schlitze an beiden Seiten des Kopfes sind.

An Stelle von Zähnen besitzen die Buckelwale sog. Barten: hunderte faserige Platten, welche bis zu 70 cm lang und 30 cm breit sind. Sie hängen vom Gaumen herab. Schließt der Wal das Maul, bilden die fransigen Enden eine Art Sieb, das das Futter im Maul zurückhält, während die Zunge das Wasser durch die Zwischenräume herauspreßt. Früher nannten die Walfänger die Barten “Walknochen”, doch sie bestehen genau wie Fingernägel oder Geweihe aus Horn. Man nutzte sie früher als Stutzen in den Korsetts, als Schirm- oder Radspeichen und zur Herstellung vieler anderer Dinge.

Kehlfurchen werden die Zieharmonika-artigen Brustfalten, die vom Kinn bis Nabel reichen genannt. Bei der Nahrungsaufnahme glätten sie sich und vergrößern die Unterlippe zu einer riesigen Kelle, die enorme Mengen an Futter und Wasser schöpfen kann.

Die Flipper sind die Walarme, jedoch flach und ohne Ellbogen. Von den Schulterblättern rotierend, dienen sie zur Steuerung und dem Gleichgewicht. Die Flipper der Buckelwale erreichen rund ein Drittel der Körperlänge, sind zum Teil oder auch vollständig weiß und mit Knoten am Ende versehen. Sind die Flipper abgespreizt, gleicht der Buckelwal einem riesigen Unterwasservogel.

In der Mitte des Rückens befindet sich die Finne. Diese könnte man auch als eine Art Kiel bezeichnen. Sie dient als Wärmeaustauscher zur Regulation der Körpertemperatur. Die Finnen unterscheiden sich in Größe und Form. Sie variieren zwischen einem kleinen dreieckigen Nippel bis zu einer volleren schärferen Finne. Die Unterschiede helfen den Wissenschaftlern die einzelnen Buckelware zu unterscheiden.

Das hintere Drittel des Walkörpers beansprucht der Schwanz, auch Schwanzwurzel genannt. Am Ende befinden sich zwei breite Flügel, die Fluken. Zum Schwimmen bewegt der Wal seinen Schwanz hoch und runter, wobei die Fluken verhindern, daß er im Kreis schwimmt. An der Unterseite sind schwarz-weiße Flecken. Zwei Buckelwale haben nie das gleiche Flucken-Muster. Diese sind wie der Fingerabdruck der Menschen.

 



 
 
 
 
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