Der Schmuggel von undokumentierten Haitianern in die Dominikanische Republik steigt drastisch an. Die Schmuggelbanden werden immer dreister und nutzen bereits Krankenwagen für ihre Zwecke.
Die dominikanischen Militärs an der Grenze sind überlastet und haben darüber hinaus die Anordnung Krankentransporte passieren zu lassen. Dies nutzen die Schieberbanden regelrecht aus.
Auf dominikanischen Gebiet leben weit über 1 Millionen Haitianer ohne Papiere. Schieberbanden verlangen viel Geld für eine illegale Grenzüberquerung. Die Haitianer erhofften sich schon immer Arbeit und einen besseren Lebensstanddard in der Dominikanischen Republik.
Durch das verherrende Erdbeben möchten jetzt nun noch mehr Haitianer in das Nachbarland. Die Schmuggler nutzen diese Notlage aus, verlangen erhöhte "Gebühren" und lassen sich immer neue Tricks einfallen: Krankenwagen, aber auch LKWs und PickUps werden mit illegalen Haitianern "gefüllt". Diese werden Verbände umgelegt, die in Tierblut gedrängt wurden, um den Militärposten den Anschein von Verletztentransporten zu geben. Das Chaos in der Grenzregion ist immer noch da und somit haben die Schmuggler ein leichtes Spiel.
Santo Domingo - Port-au-Prince | Soziales
Quelle: ElNacional
Foto: © ElNacional
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