
Der Nationalpark der Isla Cabritos liegt 42 Meter unter dem Meeresspiegel im Salzsee Lago Enriquillo. Die Enriquillosenke mit dem gleichnamigen Salzsee ist der größte Binnensee der Karibik und Heimat von Krokodillen, verschiedenen Leguanen, Echsen und endemischen Kakteen. Die Grenze zu Haiti ist nur einen Steinwurf entfernt und der Südwesten des Landes ist für sein sehr trockenes und heißes Klima bekannt.
Der Südwesten der Dominikanischen Republik erstreckt sich von San Cristóbal im Osten, südwestlich der Hauptstadt Santo Domingo entlang der Küste bis nach Pedernales an der haitianischen Grenze. Der Südwesten ist der "Wilde Westen" des Landes: Ursprünglich in der Lebensweise der Menschen und voll mit Fundorten von archäologischen Gegenständen aus prähistorischer Zeit. Fast die Hälfte aller Nationalparks und Schutzgebiete befinden sich in der für den Öko-Tourismus prädestinierten Region. Erwähnenswert ist auch die Laguna Oviedo mit der größten Flamingokolonie der Insel, die Küste ist bevorzugte Brutstätte von Meereschildkröten. Sehenswert im Nationalpark Jaragua sind auch die Höhlen von Guanal, Poza und Mongo mit archäologischen Funden, die bis ins Jahr 2.500 vor Christus zurück reichen. Auf dem Weg nach Pedernales kommt man zur Bahía de las Águilas mit den schönsten Stränden der Dominikanischen Republik. In der Siedlung La Cueva leben die Fischer noch in Höhlen.
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